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Nachblutung

1 Definition

Eine Nachblutung ist eine Blutung im Operationsgebiet, die mit einer Verzögerung von Stunden oder Tagen nach dem Abschluss eines chirurgischen Eingriffs auftritt. Sie überschreitet das Ausmaß eines normalen Wundhämatoms.

Der Begriff "Nachblutung" wird in der Gynäkologie auch im Zusammenhang mit verlängerten Menstruationsblutungen (Menorrhagien) bzw. Zwischenblutungen (Metrorrhagien), und für mütterliche Uterusblutungen nach der Geburt (Uterusatonie, Peripartale Blutungen) verwendet.

2 Ursachen

Nachblutungen treten unter anderem bei Gerinnungsstörungen oder bei einer ungenügenden intraoperativen Blutstillung auf, z.B. bei

3 Therapie

Nachblutungen können mit erheblichen Blutverlusten einhergehen und erfordern daher die Revision des Operationsgebiets mit sorgfältiger Blutstillung und anschließendem Druckverband.

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