Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Geburtseinleitung

Englisch: labor induction

1 Definition

Unter der Geburtseinleitung versteht man die künstliche Auslösung einer Geburt vor dem natürlichen Einsetzen der Wehen durch die Gabe von hormonell wirksamen Substanzen oder mechanische Manipulation.

2 Methoden

Es gibt zahlreiche medikamentöse Verfahren, um die Geburt einzuleiten. Zu den wichtigsten gehören:

2.1 Oxytocin

Am häufigsten wird die Geburt durch i.v.-Gabe von Oxytocin eingeleitet, mitunter in Kombination mit einer Amniotomie.

2.2 Prostaglandin E2

Prostaglandin E2 (Dinoproston) wird intrazervikal in Form von Tabletten, Pessaren oder Gel verwendet.

2.3 Misoprostol

Misoprostol ist ein synthetisches Prostaglandin E1-Analogon, das oral oder vaginal verabreicht werden kann. Es führt im Vergleich zur Einleitung mit Prostaglandin E2 häufiger zur vaginalen Geburt innerhalb von 24 Stunden. Es kann aber auch zu einer Hyperstimulation der Gebärmutter (Wehensturm) führen.

3 Indikationen

Indikationen für eine Geburtseinleitung sind:

4 Kontraindikationen

Tags:

Fachgebiete: Geburtshilfe

Diese Seite wurde zuletzt am 24. April 2017 um 19:47 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

2 Wertungen (5 ø)

3.131 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: