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Alant

Handelsnamen: Klosterfrau Melissengeist®, Tussovowen® u.a.
Synonyme: Darmwurz, Glockenwurz, Schlangenwurz, großer Heinrich, Helenenkraut u.a.
Pharmazeutische Droge: Inula helenium
Englisch: inula

1 Definition

Alant ist eine Heilpflanze aus der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae). Die in Alant enthaltenen pflanzlichen Wirkstoffe werden in der Medizin als Expektorans und Choleretikum eingesetzt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass aus den Alant-Wurzeln gewonnenes Inulin als Diätzucker verwendet wird.

2 Hintergrund

Alant ist in Mitteleuropa und Zentralasien beheimatet. In der Naturheilkunde finden Blätter und Wurzelstock Verwendung.

3 Indikationen

Alant wird bei Schlaflosigkeit, gastrointestinalen Beschwerden sowie zur Stärkung bzw. Besserung des Allgemeinbefindens verabreicht. Darüber hinaus kommt Alant bei der Behandlung von Atemwegsinfekten zum Einsatz.

4 Applikationsformen

Die Heilpflanze wird oral sowie topisch als Arzneitee, Flüssigkeit bzw. Mischung appliziert.

5 Wirkung

Zu den Hauptkomponenten gehören Pektin, Inulin, Bitterstoffe, ätherisches Öl und Harze. Alant werden antiphlogistische, sedative, schleimlösende sowie choleretische Wirkungen zugeschrieben.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 3. Februar 2014 um 13:40 Uhr bearbeitet.

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