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Schleim

Synonym: Mukus, Mucus
Englisch: mucus

1 Definition

Schleim bzw. Mukus ist ein visköses, organisches Sekret der Schleimdrüsen, das die Schleimhäute als feiner Film überzieht. Er ist nicht zu verwechseln mit dem pathologischen Biofilm.

2 Hintergrund

Schleim ist ein schützende Hülle für alle unverhornten oder schwach verhornten Epithelien. Er bildet eine variable Grenzstruktur zwischen der Umwelt und verschiedenen inneren und äußeren Körperoberflächen. Die Dicke der Schleimschicht ist organ- und situationsspezifisch und variiert etwa zwischen 200 und 500 µm.

3 Zusammensetzung

Die Zusammensetzung und damit die Eigenschaften von Schleim können in den verschiedenen Körperregionen (Atemwege, Gastrointestinaltrakt) deutlich variieren. Das betrifft vor allem die Viskosität, die über den Gehalt bestimmter Glykoproteine, der so genannte Muzine, gesteuert wird. Sie bilden den wichtigsten, feuchtigkeitsbindenden Bestandteil des Schleims. Darüber hinaus kann Schleim unter anderem abgeschilfertes Zellmaterial des Epithels, Immunzellen, antimikrobielle Proteine (Lysozyme) und Antikörper (IgA) enthalten.

4 Funktion

4.1 Allgemeine Funktionen

4.2 Spezielle Funktionen

5 Spezielle Schleimarten

6 Klinik

Die Betrachtung von Schleim kann wichtige klinische Hinweise auf Erkrankungen geben. Beurteilt werden die Menge, Viskosität und Farbe der Schleims. Normaler physiologischer Schleim ist klar und zähflüssig.

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