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Zerebrale Gefäßmalformation

Englisch: cerebral vascular malformation

1 Definition

Zu den zerebralen Gefäßmalformationen werden verschiedene vaskuläre Fehlbildungen innerhalb des Gehirns gezählt.

2 Einteilung

Zu den zerebralen Gefäßmalformationen zählen:

3 Klinik

Während AVM, dAVF und zerebrale Kavernome z.T. mit Komplikationen wie epileptische Anfälle und Blutungen einhergehen können, stellen DVA und kapilläre Teleangiektasien i.d.R. harmlose Zufallsbefunde dar.

4 Diagnostik

Bei plötzlichem Auftreten von neurologischen Symptomen wird i.d.R. als Notfalldiagnostik eine Computertomographie (CT) durchgeführt. In der weiteren Primärdiagnostik ist die Magnetresonanztomographie (MRT) mit Gabe von Kontrastmittel entscheidend. Sie erlaubt den Nachweis der meisten zerebralen Gefäßmalformationen und ermöglicht die Lagebestimmung des Nidus bzw. der dAVF. Eine digitale Subtraktionsangiographie (DSA) wird v.a. bei AVM und dAVF durchgeführt, insbesondere wenn eine Therapie geplant ist.

5 Therapie

Die Therapie ist abhängig vom Typ der zerebralen Gefäßmalformation und umfasst konservative, minimal-invasive (z.B. Embolisation), radiochirurgische oder neurochirurgische Maßnahmen.

6 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 17. September 2020 um 15:33 Uhr bearbeitet.

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