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Paragangliom

Synonyme: Chemodektom, Glomustumor
Englisch: paraganglioma

1 Definition

Als Paragangliome bezeichnet man Tumoren, die von Zellen des extraadrenalen sympathischen oder parasympathischen paraganglionären Systems abstammen. Sie sind in der Regel benigne, können aber auch maligne sein.

ICD10-Code: D44.7

2 Hintergrund

Die genaue Terminologie ist uneinheitlich. Manche Autoren beschränken den Begriff nicht auf extraadrenale Lokalisationen, sondern ordnen auch das Phäochromozytom des Nebennierenmarks unter die Paragangliome ein. Andere Autoren schlagen nur die extraadrenalen Phäochromozytome, die vom sympathischen Grenzstrang ausgehen, den Paragangliomen zu.

3 Einteilung

3.1 ...nach Lokalisation

4 Diagnose

Die Diagnose erfolgt in erster Linie durch bildgebende Verfahren. Im T2-gewichteten MRT stellen sich die Tumore hyperintens zu den umgebenden Organstrukturen dar. Nuklearmedizinisch ist die Darstellung der Tumoren mit einer 18F-Dopa-PET möglich.

5 Pathologie

Makroskopisch imponieren Paragangliome als rotbraune, bekapselte Geschwulste, die abhängig von ihrer Dignität das umliegende Gewebe infiltrieren.

Fachgebiete: Pathologie

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Dezember 2020 um 21:16 Uhr bearbeitet.

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