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Kisspeptin

1 Definition

Kisspeptin ist ein Peptidhormon, das in der Lage ist die Metastasierung von Haut- und Brustkrebs zu unterdrücken.

Des weiteren spielt es eine Rolle bei der Signalübermittlung im Rahmen der Gonadoliberin-Ausschüttung. Damit kommt ihm eine essentielle Bedeutung bei der Einleitung der Pubertät zu.

2 Geschichte

  • 1999: Entdeckung des Kisspeptin-Rezeptors und Identifikation als G-Protein-gekoppelter Rezeptor
  • 2001 erfolgte die Entdeckung des eigentlichen Peptidhormons

3 Genetik

Für Kisspeptin codiert ein Gen mit dem Namen KiSS1. Dabei handelt es sich um ein Suppressorgen, das die Metastasierung – insbesondere vom Mammakarzinom und vom malignen Melanom – unterdrückt. Eine Loss-of-Function-Mutation des KiSS1-Gens führte in zahlreichen Untersuchungen beim Menschen zu einem Ausbleiben der Pubertät. Es kommt als Folge dieses genetischen Defektes vielmehr zu einer hypogonadotropen Minderfunktion sämtlicher Keimdrüsen, also zur Ausprägung eines Hypogonadismus. Dies gilt als Beweis dafür, dass Kisspeptin die Ausschüttung von Gonadotropin (LH/FSH) einleitet.

4 Bildung

In Untersuchungen an Mäusen konnte festgestellt werden, dass Kisspeptin in folgenden neuronalen Strukturen gebildet wird:

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