Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

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Euer Flexikon-Team

ERK

1 Definition

ERKs, kurz für extracellular-signal regulated kinases, sind Serin/Threonin-Kinasen, die zu der Gruppe der Mitogen-aktivierten Proteinkinasen (MAPK) zählen. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Signaltransduktion.

2 Genetik

Es existieren acht verschiedene ERK-Isoformen:

Protein Gen Genlokus
ERK1 MAPK3 16p11.2
ERK2 MAPK1 22q11.22
ERK3 MAPK6 15q21.2
ERK4 MAPK4 18q21.1-q21.2
ERK5 MAPK7 17p11.2
ERK6 MAPK12 22q13.33
ERK7 MAPK15 8q24.3
ERK8 MAPK15 8q24.3

ERK7 und ERK8 besitzen eine 69-%ige Sequenzhomologie und werden beide durch dasselbe Gen kodiert.

3 Funktion

3.1 Basismechanismus

ERKs können durch verschiedene extrazelluläre Signale (z.B. Zytokine, Wachstumsfaktoren, Karzinogene) oder Pathogene) aktiviert werden und steuern wichtige Zellfunktionen wie die Proliferation, Zellwachstum, Adhäsion und die Differenzierung. Sie phosphorylieren mehr als 160 verschiedene Substrate und modulieren darüber grundlegende Prozesse wie die Transkription, Translation und Umstrukturierung des Zytoskeletts.

3.2 Ras/Raf/MAPK-Signalweg

ERKs sind Bestandteil des Ras/Raf/MAPK-Signalwegs. Wachstumfaktoren binden an Rezeptortyrosinkinase (RTK) und setzen eine Signalkaskade in Gang, die mehrere nacheinandergeschaltete Kinasen beinhaltet. Durch diese Phosphorylierungskaskade wird das Signal in der Zelle verstärkt.

ERK 1 und 2 werden durch MEK1 und MEK2 phosphoryliert und aktivieren Transkriptionsfaktoren aus der Familie der Aktivatorproteine (AP-1), zu denen auch c-Jun und c-Fos gehören. Durch die Aktivierung dieser Transkriptionsfaktoren wird die Expression von Wachstumsfaktoren und Zytokinen stimuliert. Diese fördern wichtige Zellvorgänge wie die Proliferation.

3.3 Toll-like-Rezeptor-4-Signalweg

ERK 1 und 2 spielen auch eine zentrale Rolle bei der Signalweiterleitung über den MYD88-abhängigen Signalweg beim Toll-like-Rezeptor 4 (TLR-4).

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Mai 2022 um 13:46 Uhr bearbeitet.

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