Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Bis bald
Euer Flexikon-Team

Rezeptortyrosinkinase

Synonyme: Tyrosinkinase-Rezeptor, Rezeptor-Tyrosinkinase, RTK

1 Definition

Rezeptortyrosinkinasen, kurz RTK, sind sogenannte "single-pass" Transmembranproteine, deren zytosolischer Teil eine intrinsische Tyrosinkinaseaktivität aufweist.

2 Hintergrund

Bindet ein Ligand auf der extrazellulären Seite des Rezeptors, phosphoryliert die intrazelluläre Domäne des Rezeptors zunächst sich selbst an ihren eigenen Tyrosinresten (Autophosphorylierung) und anschließend die der Targetproteine (Transphosphorylierung). Somit wird die intrazelluläre Signaltransduktion eingeleitet. Die Rezeptortyrosinkinasen sind typische Rezeptoren für Botenstoffe des Wachstums, der Differenzierung und des Anabolismus. Beispiele sind diverse Wachstumsfaktoren, wie NGF, EGF u.a. sowie das Insulin.

3 Einteilung

Die Rezeptoren werden entsprechend ihrer Proteinstruktur in Typ 1 bis Typ 4 unterteilt:

3.1 Aktivierung von Rezeptortyrosinkinasen

Durch das Andocken eines Liganden an einer RTK wird eine Konformationsänderung des Rezeptors hervorgerufen, die eine Dimerisierung des Rezeptors erleichtert. Die Bildung eines Dimers ist für das Einleiten der Signaltransduktion unentbehrlich. Durch die Dimerisierung nähern sich die katalytischen intrazellulären Domänen einander an und können sich somit gegenseitig an ihren Tyrosinresten phosphorylieren ("Autophosphorylierung"). An den Tyrosinphosphat-Rest können Proteine mit SH2-Domäne binden.

3.2 Klinik

Die skelettmuskelspezifische Rezeptortyrosinkinase (MuSK) ist, neben dem Acetylcholin-Rezeptor, eine Zielstruktur von Autoantikörpern bei bestimmten Formen der Myasthenia gravis.

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