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Keratosis lichenoides chronica

von altgriechisch: λειχήν ("leichén") - Flechte
Synonyme: lichenoide Trikeratose, Kaposi-Bureau-Barrière-Grupper-Syndrom, Lichen ruber monileformis, Lichen verrucosus et reticularis, Porokeratosis striata

1 Definition

Die Keratosis lichenoides chronica ist eine sehr seltene Dermatose unbekannter Ursache.

2 Ätiologie

Die genaue Ätiologie der Keratosis lichenoides chronica ist derzeit (2020) unklar. Einige Autoren gehen davon aus, dass es sich um eine Variante des Lichen planus handelt. Weiterhin werden als Auslöser Infektionen (Hepatitis, Tuberkulose), Lymphome, Glomerulonephritis und Traumen diskutiert.

3 Klinik

Die Keratosis lichenoides chronica verläuft chronisch-progredient und betrifft meist ältere Männer. Der Primärherd ist meist an einer Extremität lokalisiert. Dabei finden sich nebeneinander drei Morphen:

Seltener kommen Rötungen und Keratosen im Gesicht sowie palmoplantare oder genitale Herde vor. Nagelveränderungen und aphthoide Mundschleimhautveränderungen sind möglich. Blepharitis und Keratokonjunktivitis können zu Vernarbung und Erblindung führen.

4 Histopathologie

Histopathologisch zeigt sich eine Akanthose mit wechselnde Hypergranulose. Die Hyperparakeratose dringt z.T. in das Korium ein. Weiterhin finden sich Mikroabszesse und eine follikuläre Keratose.

Im Korium findet man ein bandartiges lichenoides Infiltrat, Civatte-Körperchen und Melanophagen.

5 Differenzialdiagnosen

6 Therapie

Die Keratosis lichenoides chronica kann mittels PUVA und Acitretin behandelt werden. Alternativ kommen die UVB-, UVA1-Therapie, PDT sowie topisches Calcipotriol in Betracht.

Fachgebiete: Dermatologie

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Januar 2021 um 16:39 Uhr bearbeitet.

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