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Differentialdiagnose

(Weitergeleitet von Differenzialdiagnose)

Synonym: Differenzialdiagnose
Abkürzung: DD
Englisch differential diagnosis

1 Definition

Als Differentialdiagnosen, kurz DD, bezeichnet man Erkrankungen mit ähnlicher bzw. nahezu identischer Symptomatik, die vom Arzt neben der eigentlichen Verdachtsdiagnose ebenfalls als mögliche Ursachen der Patientenbeschwerden in Betracht gezogen werden müssen.

2 Bedeutung

Die Anzahl der Differentialdiagnosen nimmt mit der Spezifität eines Symptoms bzw. eines Symptomenkomplexes ab. Den geringsten Aussagewert haben die so genannten Allgemeinsymptome (z.B. Fieber), die bei einer Vielzahl von Erkrankungen vorkommen. Ist ein Symptom hingegen pathognomonisch, erleichtert es die Diagnosefindung.

Die Abgrenzung einer bestimmten Krankheit von Erkrankungen mit ähnlicher oder übereinstimmender Symptomatik ist die Aufgabe der Differentialdiagnostik, die mit möglichst geringem Aufwand sichere Diagnosen-Ausschlüsse erzielen soll. Eine mangelhafte Differentialdiagnose, die zu Behandlungsfehlern führt, kann forensische Konsequenzen haben.

3 Klinische Leitsymptome

4 Untersuchungsmethoden

Die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen zur Abklärung einer unklaren Symptomatik umfassen u.a.

siehe auch: Evidenzbasierte Medizin, Psychologische Diagnostik, Pflegediagnose, Psychosomatik, Alternativmedizin, Naturheilkunde

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