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Helicobacter pylori

Englisch: Helicobacter pylori

1 Definition

Helicobacter pylori ist ein spiralig gekrümmtes, gramnegatives Stäbchenbakterium mit lophotricher Begeißelung.

2 Pathogenese

Helicobacter pylori kommt fast ausschließlich beim Menschen vor. Nach der Übertragung auf fäkal-oralem Weg erfolgt die Kolonisation und Infektion der Magenschleimhaut.

Auch bei Tieren (z.B. Hunden und Katzen) können Helicobacter-Spezies nachgewiesen werden, u.a. Helicobacter felis, Helicobacter bizzozeronii und Helicobacter bilis. Hier ist allerdings bisher ungeklärt, ob die Besiedlung des Magens zu Erkrankungen führt.[1]

Pathogenitätsfaktoren:

3 Krankheitsbilder

Antral kommt es häufig zu einer Entzündung und im Corpus zu einer gesteigerten Säureproduktion. Protektive Wirkungen von Infektion mit Helicobacter pylori bezüglich der Entwicklung einer gastrooesophagealen Refluxkrankheit bzw. des Barrett-Syndroms werden diskutiert.

4 Diagnose

5 Therapie

Die Infektion mit Helicobacter pylori wird mit einer Dreifach-Therapie (z.B. mit Omeprazol, Metronidazol, Clarithromycin) über mindestens 7 Tage behandelt.[2] Dieses Vorgehen wird als Helicobacter-pylori-Eradikation bezeichnet.

6 Quellen

  1. Mulchandani et al. Detection of Helicobacter Species from Dog Stomachs. Research and Reviews: Journal of Veterinary Science and Technology; 2013
  2. Fischbach et al. Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit. Dtsch Arztebl Int; 2009

7 Literatur

Kusters et al. Pathogenesis of Helicobacter pylori Infection. Clin Microbiol Rev; 2006

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