Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Magenschleimhaut

Synonym: Magenmukosa
Englisch: gastric mucosa

1 Definition

Die Magenschleimhaut ist die Schleimhaut (Mukosa), welche die Innenseite des Magens auskleidet und den für die Verdauung notwendigen Magensaft produziert.

2 Anatomie

Die Magenschleimhaut hat eine rosafarbene, spiegelnde Oberfläche. In Abhängigkeit vom Füllungszustand ist sie in Falten gelegt, die Plicae gastricae. Die Falten überschneiden sich teilweise und modelieren dadurch charakteristische Schleimhautfelder (Areae gastricae).

Das Epithel ist im Gegensatz zur Mundschleimhaut nicht eben, sondern weist zahlreiche kleine Einsenkungen auf, die Magengrübchen (Foveolae gastricae). An der Basis dieser Grübchen münden die Magendrüsen (Glandulae gastricae).

3 Histologie

3.1 Epithel

Die Magenschleimhaut besteht aus einem einschichtigen, hochprismatischen Epithel, dessen einzelne Zellen fest durch Tight junctions untereinander verbunden sind. In den Epithelverbund sind zahlreiche schleimproduzierende Nebenzellen eingestreut.

3.2 Lamina propria mucosae

Die Lamina propria ist eine Schicht aus Bindegewebe, in der man Blut- und Lymphgefäße, Lymphfollikel und Drüsen findet. Im Übergang zur Submukosa weist sie außerdem noch eine Lage aus glatter Muskulatur auf, die Lamina muscularis mucosae.

Bei den Magendrüsen handelt es sich um tubuläre Drüsen, die je nach Magenregion unterschiedlich ausgebildet sind. Man unterscheidet drei Typen von Magendrüsen:

Die Magendrüsen sind aus verschiedenen Zelltypen aufgebaut, die teilweise exokrine, teilweise endokrine Funktionen haben:

In den Drüsenhälsen findet man ferner die für die Regeneration verantwortlichen Stammzellen der Magenschleimhaut.

3.3 Submukosa

In der Submukosa liegen die Ganglienzellen des Meissner-Plexus (Plexus submucosus), welche die Lamina muscularis mucosae innervieren.

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