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Transsexualität

Synonyme: Transsexualismus, Geschlechtsidentitätsstörung
Englisch: transsexualism

1 Definition

Als Transsexualität wird die (nicht wahnhafte) Überzeugung bezeichnet, dem jeweils anderen Geschlecht anzugehören. Das eigene Geschlecht wird dabei abgelehnt. Die Patienten haben dabei das Gefühl im falschen Körper zu stecken. Es besteht dabei keine Beziehung zur Homosexualität.

2 Symptome

3 Ätiologie

Die Ätiologie ist unbekannt. Es existieren psychologische und biologische Erklärungsmodelle, die aber nicht auf alle Patienten zutreffen.

4 Differentialdiagnose

5 Therapie

Transsexuelle leiden subjektiv unter ihrer Körperlichkeit, nicht unter ihrem Geschlechtsidentitätserleben und bevorzugen deshalb eine operative und/oder hormonelle Therapie. Falls der Wunsch nach Genitalkorrektur und geschlechtsangleichenden Maßnahmen besteht, sollte der Patient mindestens ein Jahr unter Hormongaben in der gewünschten Geschlechterrolle leben (real life experience; RLT). Diese Anforderung wird heute (2018) von vielen Psychotherapeuten bzw. Psychiatern jedoch nicht mehr gestellt. Während dieser Zeit soll auch eine intensive psychologische Betreuung erfolgen. Eine Psychotherapie, die sich gegen den Transsexualismus selbst wendet, ist in der Regel sinnlos.

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