Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Androgenmangel

(Weitergeleitet von Testosteronmangel)

Synonyme: Hypoandrogenismus, Testosteronmangel
Englisch: androgen deficiency

1 Definition

Als Androgenmangel wird die verminderte Konzentration bzw. Produktion von Androgenen, besonders von Testosteron, bezeichnet.

2 Hintergrund

Androgene sind Sexualhormone, die in den Gonaden und in der Nebennierenrinde aus Cholesterol gebildet werden. Die Synthese wird durch einen komplexen Regelkreis reguliert. Maßgeblich beteiligt ist daran das Hormon LH, dessen Freisetzung wiederrum durch den GnRH-Pulsgenerator im Hypothalamus bestimmt wird.

3 Ursache

Physiologisch nimmt die Produktion der Androgene beim Mann im Laufe des Lebens ab. Im Vergleich zur Verminderung der Östrogenproduktion bei Frauen im Rahmen des Klimakteriums ist dieser Prozess aber sehr langsam und führt seltener zu Symptomen. Ein klinisch manifestierter Androgenmangel kann primär oder sekundär bedingt sein. Primär entsteht er durch Funktionseinschränkungen der Hoden. Ursächlich dafür können sein:

Ein sekundärer Androgenmangel kann z.B. durch folgende Faktoren entstehen:

Auch bei Frauen kann ein Androgenmangel auftreten, wobei die klinische Relevanz nicht eindeutig geklärt ist, da der Mangel häufig im Rahmen der Klimakteriums auftritt und hier die Symptomatik eines Östrogenmangelsüberwiegt.

4 Symptome

5 Therapie

Ein Androgenmangel wird vornehmlich über die Konzentration von Testosteron im Blut diagnostiziert. Neben einer Therapie der ursächlichen Erkrankung kann eine Testosteronersatztherapie zur Symptommilderung durchgeführt werden.

6 Quellen

  • McBride et al. Testosterone deficiency in the aging male. Ther Adv Urol; 2016
  • Jaursch-Hancke, Androgenmangel bei Frauen: Wann klinisch relevant? Journal für klinische Endokrinologie und Stoffwechsel, 2011

Diese Seite wurde zuletzt am 5. März 2022 um 12:01 Uhr bearbeitet.

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