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Perkutane endoskopische Gastrostomie

Abkürzung: PEG

1 Definition

Die Perkutane endoskopische Gastrostomie, kurz PEG, ist ein endoskopisches Verfahren zur perkutanen Anlage einer Ernährungssonde in den Magen nach vorheriger Gastrostomie.

2 Indikation

Eine perkutane endoskopische Gastrostomie ist grundsätzlich bei jeder persistierenden Dysphagie indiziert, die eine dauerhafte enterale Ernährung nötig machen würde. Die Dysphagie kann dabei unterschiedlicher Genese sein (z.B. fortgeschrittenes Ösophaguskarzinom, Operationen im Gesicht).

Durch die PEG ist ein Verzicht auf die dauerhafte parenterale Ernährung möglich.

3 Durchführung

Der Patient wird auf dem Rücken gelagert. Das Endoskop (Gastroskop) wird bis in den Magen eingeführt und aufgebläht. Mit einer Lichtquelle am Endoskop wird eine gut mit Diaphanoskopie darstellbare Stelle der Vorderwand des Magens angeleuchtet.

Nach einer Lokalanästhesie der Bauchwand wird über der Durchleuchtung unter endoskopischer Sichtkontrolle mit einer großen Kanüle punktiert und ein Faden durchgeführt, der mit der Zange des Endoskops gefasst und aus dem Mund herausgeführt wird.

Der Faden dient dann als Führungsschnur für die Ernährungssonde, die mit dem Endoskop über den Magen durch die Punktionsstelle nach außen geführt werden kann. Die Sonde wird innen und außen mit einer Halteplatte fixiert.

Nach dem Eingriff ist mit einer Magen-Darm-Passage die Dichtigkeit des Magens radiologisch zu überprüfen.

4 Nachsorge

In den ersten 2-4 Wochen sollte bei jedem Verbandswechsel eine Mobilisation der PEG stattfinden, um ein Buried-Bumper-Syndrom zu vermeiden. Hierbei sollte die Sonde 2-3 cm hin- und hergeschoben und einmal links und rechts rotiert werden (Keine 360°-Rotation!).

5 Komplikationen

6 Sonderform

JET-PEG

siehe auch: Magensonde, Duodenalsonde, Jejunalsonde, Perkutane endoskopische Jejunostomie

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