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Pepsin

1 Definition

Pepsin ist ein proteolytisches Enzym, das im Magensaft vorkommt. Seine inaktive Vorstufe ist das von den Hauptzellen der Magenschleimhaut sezernierte Pepsinogen. Es wird bei einem sauren pH-Wert unter 3 in das proteolytisch wirksame Pepsin gespalten. Als Peptidase ist es für den Abbau der mit der Nahrung aufgenommenen Proteine zuständig.

2 Biochemie

Pepsin hat ein Molekulargewicht von etwa 35.000 Dalton und ein katalytisches pH-Optimum von ca. 1,8. Es handelt sich chemisch gesehen um ein Phosphoprotein, das aus 327 Aminosäuren zusammengesetzt ist.

Als Endopeptidase spaltet es Bindungen innerhalb einer Peptidkette, besonders leicht hinter aromatischen Aminosäuren. Es besitzt daher eine hohe Strukturspezifität bei gleichzeitig geringer Substratspezifität.

Im Magen entsteht Pepsin unter Einwirkung von Salzsäure durch Autoproteolyse aus seiner inaktiven Vorstufe, dem Pepsinogen. Bei der Passage des enzymatisch versetzten Chymus in das nicht saure Milieu des Duodenums verliert Pepsin weitgehend seine proteolytische Aktivität und wird durch Proteasen inaktiviert.

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