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Beinlängendifferenz

1 Definition

Als Beinlängendifferenz bezeichnet man Längenunterschiede der beiden unteren Extremitäten.

2 Hintergrund

Eine geringe Beinlängendifferenz ist in der Regel asymptomatisch und nicht behandlungsbedürftig, da sie ohne wesentliche Skelettfehlstellung kompensiert werden kann. Erst ab einer Längendifferenz von 6–9 Millimetern sollte - in Abhängigkeit von der Symptomatik - therapeutisch interveniert werden.

3 Einteilung

3.1 ...nach Ursache

  • Anatomische Beinlängendifferenz: "Echte" Beinlängendifferenz. Entsteht durch unterschiedlich lange Oberschenkel und/oder Unterschenkel
  • Funktionelle Beinlängendifferenz: Entsteht durch Gelenkfehlstellungen oder Kontrakturen von Muskeln und Bändern.

3.2 ...nach Auftreten

  • Angeborene Beinlängendifferenz
  • Erworbene Beinlängendifferenz

4 Ursachen

4.1 Angeborene Ursachen

4.2 Erworbene Ursachen

5 Symptome

Eine größere Beinlängendifferenz führt zu einer erhöhten Belastung des Bewegungsapparats, da die Längenunterschiede ausgeglichen werden müssen. Am häufigsten kommt es zu Schmerzen im lumbosakralen Übergang, da die Drehung und Neigung des Beckens durch eine verstärkte Lordose und Rotation der LWS kompensiert wird. Bei Patienten mit chronischer Lumbalgie kann in vielen Fällen eine Beinlängendifferenz nachgewiesen werden.

Weitere Zeichen sind:

  • Schulterschiefstand auf der Seite des längeren Beins
  • Seitneigung des Kopfes zum kurzen Bein

6 Diagnostik

7 Therapie

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Fachgebiete: Orthopädie

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