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Spitzfuß

Synonym: Pes equinus

1 Definition

Als Spitzfuß bezeichnet man eine Fehlstellung des Fußes in Plantarflexion (siehe Spitzfußstellung), die ein komplettes Aufsetzen der Fußsohle unmöglich macht.

2 Ätiologie

Ätiologisch werden hereditäre (in Folge knöcherner Fehlbildungen) und erworbene (sekundäre) Formen unterschieden. Ursachen des erworbenen Spitzfußes sind:

3 Komplikation

Die langfristige Fußfehlstellung verursacht eine unphysiologisch hohe Belastung des Kniegelenks mit Folgekomplikation arthrotischer Gelenkveränderungen (Gonarthrose).

4 Prophylaxe

Bei erhöhtem Kontrakturrisiko ist eine entsprechende (physiotherapeutische) Kontrakturenprophylaxe (passive Durchbewegung, Mobilisation) indiziert.

5 Therapie

5.1 konservative Therapie

Kontrakturbedingte Spitzfußfehlstellungen erfordern

  • eine konsequente Physiotherapie oder
  • Gipsfixation (manuelle Redression) des Fußes in Neutral-Null-Stellung.

Fehlstellungsbedingte Höhenunterschiede zwischen Fußballen und Ferse können durch Absatzerhöhungen oder entsprechendes orthopädisches Schuhwerk ausgeglichen werden.

5.2 operative Therapie

Mögliche operative Interventionsmöglichkeiten bei hereditärem und traumatischem Pes equinus sind

siehe auch Klumpfuß, Hohlfuß

Tags:

Fachgebiete: Neurologie, Orthopädie

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