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Arthrodese

Englisch: arthrodesis, artificial ankylosis

1 Definition

Unter einer Arthrodese versteht man die operative Versteifung eines Gelenks.

siehe auch: Ankylose

2 Hintergrund

Eine Arthrodese wird oft als ultima ratio bei fortgeschrittener Gelenkzerstörung durchgeführt. Ziel kann dabei sein, eine belastungsfähige Gliedmaße zu erhalten, eine Achsenkorrektur durchzuführen oder chronische Schmerzen auszuschalten.

Differenziert werden kann hierbei insbesondere im Hinblick auf operative Eingriffe an den Handwurzelknochen zwischen Teil- und Panarthrodesen.

3 Operatives Vorgehen

Die Arthrodese wird in der Regel offen chirurgisch durchgeführt. Die zerstörten Knorpelanteile werden unter Mitnahme des darunterliegenden Knochens reseziert. Die beiden Knochenenden werden wie eine Fraktur durch Osteosynthese mit Hilfe von Schrauben, Platten oder Drähten fixiert. Der Substanzdefekt wird mit einem autologen oder allogenen Knochentransplantat oder synthetischen Materialien (z.B. Hydroxylapatit) aufgefüllt. Anschließend erfolgt eine Ruhigstellung.

Diese Seite wurde zuletzt am 9. August 2020 um 11:27 Uhr bearbeitet.

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