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Augentropfen

Synonym: Oculoguttae
Englisch: eye drop

1 Definition

Augentropfen sind eine vor allem in der Augenheilkunde (Ophthalmologie) eingesetzte Darreichungsform von Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung am Auge.

2 Hintergrund

Augentropfen können in wässrigen oder öligen Zubereitungen vorliegen und sind entweder in kleinen Einmaldosisbehältern aus Kunststoff oder in Augentropffläschchen aus Glas konfektioniert. Die in ihnen enthaltenen Wirkstoffe werden durch die Tropfen in den Bindehautsack eingebracht und wirken lokal an der Bindehaut und Hornhaut (Kornea). Um Reizerscheinungen zu vermeiden, muss das Trägermedium einen physiologischen pH-Wert (um 7,4) besitzen oder ausreichend gepuffert sein. Nach Vorschrift des Europäischen Arzneibuchs werden Augentropfen immer steril hergestellt und sind in Deutschland apothekenpflichtig.

3 Anwendungsgebiete

Augentropfen werden mit wechselnden Wirkstoffen bei einer Vielzahl von Erkrankungen des Auges eingesetzt. Häufige Indikationen sind zum Beispiel

Eine weitere häufige Anwendung finden sie im Rahmen der augenärztlichen Diagnostik oder bei Eingriffen am Auge, zum Beispiel zur Erzeugung einer diagnostischen Mydriasis oder zur Anästhesie der Kornea.

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