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Version vom 5. Mai 2018, 21:42 Uhr
Englisch: embolism
Definition
Unter einer Embolie versteht man in der Medizin den teilweisen (partiellen) oder vollständigen Verschluss eines Gefäßes durch eingeschwemmtes Material (Embolus). Im engeren Sinn bezieht sich Embolie auf den Verschluss von Blutgefäßen.
Formen
Nach pathologischer Klassifizierung unterscheidet man folgende Embolieformen:
- Thrombembolie: Verlegung des Gefäßquerschnittes durch ein Blutgerinnsel, das sich beispielsweise bei einer Gerinnungsstörung in Form einer Thrombose bilden und später losreißen kann.
- Fettembolie: Einschwemmung von Fett ins Blutgefäß-System, dass durch Traumen, beispielsweise Operationen, aus Fettgewebe freigesetzt wurde
- Knochenmarkembolie: Bei Frakturen, vor allem der langen Röhrenknochen, kann es zur Embolisierung durch Teile des Knochenmarks kommen.
- Fruchtwasserembolie: Verlegung des Gefäßlumens durch Bestandteile des Fruchtwassers
- Gasembolie: Verlegung des Gefäßes durch Gas- oder Luftblasen, beispielsweise bei der Taucherkrankheit
- Fremdkörperembolie: Verlegung des Lumens durch ins Gefäßsystem eingeführte Gegenstände, beispielsweise abgebrochene Katheterspitzen
- Tumorembolie: Verlegung der Gefäße durch Tumorzapfen oder Metastasen
- septische Embolie: Lösung von Herzklappenvegetationen bei bakterieller Endokarditis mit Verschleppung der infizierten Partikel in die Peripherie
Arten
Arterielle Embolie
Die arterielle Embolie entsteht meist in der linken Herzhälfte oder in den großen Arterien. Die Embolien gelangen dann ins Gehirn und verursachen einen Schlaganfall oder (seltener) einen Herzinfarkt. Außerdem könne arterielle Gefäßverschlüsse z.B. am Arm und Bein entstehen.
Venöse Embolie
kommt noch Siehe auch: