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Paradoxe Embolie

Synonym: gekreuzte Embolie

1 Definition

Unter einer paradoxen Embolie versteht man das Übertreten eines Embolus vom venösen in das arterielle System des Körperkreislaufs durch einen Defekt im Bereich der Herzsepten.

2 Pathogenese

Voraussetzung ist für eine paradoxe Embolie ist eine Öffnung im Bereich der Herzatrien oder -ventrikel (z.B. Foramen ovale persistens) mit Rechts-Links-Shunt (RLS). Zusätzlicher Faktor ist eine Druckerhöhung im Lungenkreislauf, z.B. durch eine Lungenembolie, aber auch durch heftiges Husten, Niesen oder Pressen beim Stuhlgang.

3 Diagnostik

Der Nachweis des RLS erfolgt durch

4 Komplikationen

Mögliche Folgen einer paradoxen Embolie sind Hirninfarkt, hämorrhagischer Darminfarkt oder Myokardinfarkt.

Tags:

Fachgebiete: Angiologie

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