Rearrangement
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Synonym: Gen-Rearrangement
Definition
Als Rearrangement bezeichnet man in der Genetik eine Neuanordnung bzw. Umlagerung von DNA-Abschnitten. Dadurch wird eine größere Vielfalt von Genprodukten möglich.
Arten
- Chromosomale Rearrangements bezeichnen strukturelle Änderungen in den Chromosomen eines Organismus. Diese beinhalten den Verlust (Deletion), Verdopplung (Duplikation), Umkehrung der Genabfolge (Inversion) und das Versetzten Abschnitten zwischen verschiedenen Chromosomen (Translokation).
Ursachen
Chromosomale Rearrangements können durch verschiedene Mechanismen entstehen. Dazu zählen:
- fehlerhafte Rekombination während der Meiose
- Bruch und Wiedervereinigung von Chromosomen
- Einfügen von mobilen DNA-Elementen innerhalb des Genoms (Transponsable Elemene)
Folgen
Diese Prozesse können einerseits zu Erkrankungen führen (z.B. Krebs) aber auch zu neuen genetischen Kombinationen führen, die evolutionär von Vorteil sind.
2. Immunglobulin-Gen-Rearrangements
Dies ist zum Beispiel eine essenzielle Voraussetzung für die Ausbildung der Antikörperdiversität in den B-Lymphozyten. Hierbei wird je eines der Gensegmente V (V-Gensegmente), D und J (J-Gensegmente), die für die Spezifität des Immunglobulins kodieren, auf der DNA-Ebene zusammengefügt, um ein funktionales Immunglobulin-Gen zu bilden. Der Zusammenbau der Gensegmente erfolgt in der Reihenfolge, daß zunächst das D- und J-Segment miteinander zum DJ-Segment rearrangieren und danach mit dem V-Segment zum VDJ-Segment (siehe auch V(D)J-Rekombination)
Literatur
- Spektrum.de – Gen-Rearrangement, abgerufen am 13.11.2023