Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Prajmalin

Handelsnamen: Neo-Gilurytmal

1 Definition

Prajmalin ist ein Antiarrhythmikum, das in der Therapie von Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird.

2 Chemie

Prajmalin hat die Summenformel C23H33N2O2+ und eine molare Masse von 369,52 g/mol.

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3 Indikationen

Verschiedene Störungen der Herzfunktion, die mit anderen Antiarrhythmika nicht erfolgreich behandelt werden können, stellen geeignete Indikationen für eine Behandlung mit Prajmalin dar:

4 Allgemeines

Prajmalin gehört zu den Antiarrhythmika der Klasse Ia. Hierbei handelt es sich um ein Propylderivat von Ajmalin. Der Wirkstoff kann intravenös, oral oder auch parenteral verabreicht werden. Im Blut liegt er zu 60% an Plasmaproteine gebunden vor, wobei eine Bioverfügbarkeit von 80% vorliegt. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich sechs Stunden. Anschließend wird der Arzneistoff größtenteils über die Leber eliminiert, wobei etwa 20% unverändert renal ausgeschieden werden.

5 Wirkmechanismus

Als Natriumkanalantagonist verlangsamt Prajmalin den Einstrom von Natriumionen ins Myokard, so dass die Erregbarkeit des Herzens abnimmt. Somit wirkt es negativ bathmotrop. Insgesamt verlängert sich auch die Refraktärzeit, wodurch eine negative Chronotropie erreicht wird.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Generell weist Prajmalin eine gute Verträglichkeit auf. Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • Störungen der Kreislaufregulation
  • Veränderungen im Charakter der Rhythmusstörung, paradoxe proarrhythmische Wirkung bei Überdosierung

7 Kontraindikationen

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