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Morvan-Syndrom

Englisch: Morvan's fibrilary chorea, MFC

1 Definition

Das Morvan-Syndrom ist eine Erkrankung des ZNS, die vermutlich vermutlich autoimmun bedingt ist. Diskutiert werden Autoantikörper gegen zentrale spannungsabhängige Kaliumkanäle (VGKC), insbesondere in limbischen Arealen. Regelmäßig finden sich im MRT morphologische Anomalien des Hippocampus.

2 Ätiologie

Das Morvan-Syndrom wird wahrscheinlich autoimmun oder paraneo­plastisch ausgelöst. Es tritt häufig in Verbindung mit einem Thymom auf. Es wird vermutet das CASPR2-Antikörper ein Morvan-Syndrom verursachen können. Außerdem kann es mit einer Myasthenia gravis einhergehen.

3 Klinisches Bild

Das Morvan-Syndrom präsentiert sich durch eine vielgestaltige Klinik mit dem Leitsymptomkomplex der Agrypnia excitata, Symptomen der Neuromyotonie und der limbischen Enzephalitis. Unter den Symptomen finden sich:

4 Therapie

Bislang existiert keine kausale Therapie.

5 Literatur

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. November 2021 um 09:30 Uhr bearbeitet.

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