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Morvan-Syndrom

Englisch: Morvan's fibrilary chorea, MFC

1 Definition

Das Morvan-Syndrom ist eine Erkrankung des ZNS, die vermutlich vermutlich autoimmun bedingt ist. Diskutiert werden Autoantikörper gegen zentrale spannungsabhängige Kaliumkanäle (VGKC), insbesondere in limbischen Arealen. Regelmäßig finden sich im MRT morphologische Anomalien des Hippocampus.

2 Klinisches Bild

Das Morvan-Syndrom präsentiert sich durch eine vielgestaltige Klinik mit dem Leitsymptomkomplex der Agrypnia excitata, Symptomen der Neuromyotonie und der limbischen Enzephalitis. Unter den Symptomen finden sich:

Das Morvan-Syndrom kann paraneoplastisch, insbesondere assoziiert mit einem Thymom, auftreten und gemeinsam mit Myasthenia gravis einhergehen.

3 Therapie

Bislang existiert keine kausale Therapie.

4 Literatur

  • Serratrice G, Azulay JP. What is left of Morvan's fibrillary chorea? Rev Neurol Paris. 1994
  • Serratrice G, Azulay JP, Serratrice J, et al. From Morvan's disease to potassium channelopathies. Bull Acad Natl Med. 2004

Fachgebiete: Neurologie

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