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ECL-Zelle

Englisch: ECL-cell

1 Definition

ECL-Zellen, oder ausgeschrieben enterochromaffin-ähnliche Zellen, sind neuroendokrine Zellen der Magenschleimhaut, welche Histamin ausschütten und dadurch die Magensäureproduktion der Parietalzellen des Magens anregen. Sie gehören zum diffusen neuroendokrinen System (DNES).

2 Physiologie

ECL-Zellen findet man subepithelial in den Magendrüsen, vor allem in der Nähe der Parietalzellen. Sie werden durch Gastrin, Acetylcholin und PACAP stimuliert und synthetisieren bzw. sezernieren Histamin. Darüber hinaus bilden sie möglicherweise auch Peptidhormone.

3 Klinik

Durch längere Stimulation der ECL-Zellen kommt es zu einer Hyperplasie. Das ist vor allem im Rahmen von Gastrinomen von Bedeutung und trägt hier zur Entwicklung eines Zollinger-Ellison-Syndroms bei.

Fachgebiete: Histologie

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