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Rebound-Phänomen

1 Definition

Als Rebound-Phänomen werden in verschiedenen Fachbereichen der Medizin unterschiedliche Sachverhalte bezeichnet.

1.1 ...in der Neurologie

In der Neurologie bezeichnet das Rebound-Phänomen das schnelle Abbremsen einer Bewegung bei plötzlichem Wegfall der Gegenkraft.

siehe: Rebound-Phänomen (Neurologie)

1.2 ...in der Pharmakologie

In der Pharmakologie bezeichnet das Rebound-Phänomen eine überschießende Gegenreaktion des Organismus bei abruptem Absetzen eines Medikaments.

siehe: Rebound-Phänomen (Pharmakologie)

1.3 …in der Endokrinologie

Rebound-Phänomene in der Endokrinologie treten auf, wenn nach Beendigung einer längeren Therapie mit Hormonen durch spezielle pathophysiologische Prozesse eine Verschlechterung des ursprünglich behandelten Befundes eintritt.

Ein Beispiel ist die Behandlung einer Struma mit Thyroxin. Wird Thyroxin abgesetzt und es erfolgt keine Anschlussbehandlung mit Jodid, so wächst die Schilddrüse erneut an, da durch die vorige Thyroxin-Therapie eine funktionelle Jodverarmung der Schilddrüse entstanden ist.

1.4 …in der Strahlentherapie

In der Strahlentherapie beschreibt das Rebound-Phänomen den Anteil der Strahlung, die von tiefen Geweben auf die oberflächlich gelegene Haut zurückgestreut wird. Dieser Effekt wird auch als "Rückstreuung" oder im Englischen "back scatter" bezeichnet.

Fachgebiete: Terminologie

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Juni 2022 um 01:12 Uhr bearbeitet.

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