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G-Zelle

Englisch: G cell

1 Definition

Die G-Zellen sind ein spezialisierter, endokrin aktiver Zelltyp der Magenschleimhaut, der vor allem im Bereich der Magendrüsen des Antrums vorkommt. Sie bilden das Peptidhormon Gastrin.

2 Physiologie

Die Sekretion der G-Zellen wird lokal durch neuroendokrine Zellen des Magens gesteuert, die das Gastrin-Releasing Peptide (GRP) freisetzen. GRP steigert die Gastrin-Freisetzung der G-Zellen. Weiterhin werden die G-Zellen zentral durch das parasympathische Nervensystem von postganglionären Fasern des Nervus vagus beeinflusst.

Eine erhöhte Konzentration von Aminosäuren im Magensaft (Hohes Eiweißaufkommen im Speisebrei) regt die G-Zelle zu einer gesteigerten Gastrin-Sekretion an.

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Fachgebiete: Histologie

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