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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Eosinophilie

von griechisch: philia - Liebe
Englisch: eosinophilia

1 Definition

Der Begriff Eosinophilie kann unterschiedliche Bedeutungen haben.

1.1 Chemie

Eosinophilie beschreibt die Eigenschaft von Substanzen, die aufgrund ihrer gegenüber Säuren basisch reagierenden funktionellen Gruppen oder ionischen Eigenschaften mit diesen eine Säure-Base-Reaktion eingehen.

1.2 Histologie

In der Histologie dient der der Begriff zur Bezeichnung von Gewebe- bzw. Zellstrukturen, die durch saure Farbstoffe anfärbbar sind (beispielsweise durch Eosin).

1.3 Hämatologie

Synonym: eosinophile Granulozytose

In der Hämatologie bezeichnet man eine Vermehrung der eosinophilen Granulozyten in peripheren Blut als Eosinophilie. Sie ist eine Form der Granulozytose.

Das Gegenteil der Eosinophilie ist die Eosinopenie.

ICD10-Code: D72.1

Im folgenden wird nur der hämatologische Aspekt weiter besprochen.

2 Ursachen

Eine Eosinophilie kann sehr unterschiedliche Ursachen haben und ist häufig mit einer Basophilie vergesellschaftet. Dazu zählen unter anderem:

Darüber hinaus sieht man bei vielen Infektionskrankheiten eine Eosinophilie als Zeichen der beginnenden Rekonvaleszenz oder krankheitsbegleitend bei Lepra, Gonorrhoe und Amöbenruhr. Auch in der Inkubationszeit einiger Infektionskrankheiten (z.B. Scharlach, Masern oder Erythema infectiosum) kann eine Eosinophilie auftauchen.

3 Referenzbereich

Der Referenzbereich für eosinophile Granulozyten bei Erwachsenen liegt ungefähr zwischen 0,05 und 0,25 (0,4) G/l, entsprechend 50 bis 250 (400) Zellen pro µl. Ausschlaggebend ist der vom Labor angegebene Referenzwert. Damit stellen eosinophile Granulozyten im normalen Blutbild etwa 1-4% der Leukozyten.

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