Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Ajmalin

Handelsnamen: Gilurytmal

1 Definition

Ajmalin ist ein Antiarrhythmikum, das bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen zum Einsatz kommt.

2 Chemie

Ajmalin hat die Summenformel C20H26N2O2 und eine molare Masse von 326,43 g/mol.

Klicken und ziehen, um das 3D-Modell auf der Seite zu verschieben.

3 Indikationen

Folgende Störungen der Herzfunktion stellen geeignete Indikationen für eine Behandlung mit Ajmalin dar:

4 Allgemeines

Ajmalin gehört zu den Antiarrhythmika der Klasse Ia. Es wird aus einer Pflanzenwurzel, der sogenannten Indischen Schlangenwurzel (Rauwolfia serpentia), extrahiert. Der Wirkstoff wird ausschließlich intravenös verabreicht. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich sechs Stunden. Anschließend wird der Arzneistoff zu 90% über die Leber eliminiert, wobei die übrigen 10% renal ausgeschieden werden.

5 Wirkmechanismus

Als Natriumkanalantagonist verlangsamt Ajmalin den Einstrom von Natriumionen ins Myokard, sodass die Erregbarkeit des Herzens abnimmt. Somit wirkt es negativ bathmotrop. Insgesamt verlängert sich auch die Refraktärzeit, wodurch eine negative Chronotropie erreicht wird.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

auch in Pharmakologie & Toxikologie Von den molekularen Grundlagen zur Pharmakotherapie von Michael Freissmuth, Stefan Offermanns und Stefan Böhm HWZ unter 1 std
#2 am 08.07.2012 von Niklas Dams (Student der Humanmedizin)
www.pharmazie.com sagt zur Halbwertszeit: "Die zur Pharmakokinetik von Ajmalin vorliegenden Daten zeigen, dass beim Menschen die orale Bioverfügbarkeit niedrig ist. Nach intravenöser Verabreichung fällt die Plasmakonzentration rasch (innerhalb von 5 Minuten) auf niedrige Werte ab. Anschließend erfolgt eine langsame weitere Abnahme. Nach intravenöser Infusion von 50 mg in 5 Minuten werden Halbwertszeiten von 6 Minuten (Verteilungsphase) und 95 Minuten (Eliminationsphase) bestimmt. Das Verteilungsvolumen beträgt etwa 228 l, die totale Clearance 145 l/h und die Fläche unter der Plasmakonzentrationskurve (AUC) 0,32 mgh/l. " http://www.pharmazie.com/graphic/A/39/0-12139.pdf
#1 am 08.07.2012 von Niklas Dams (Student der Humanmedizin)

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

7 Wertungen (3 ø)

47.884 Aufrufe

Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: