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Tocainid

Handelsnamen: Xylotocan

1 Definition

Tocainid ist ein Antiarrhythmikum, das in der Therapie von Herzrhythmusstörungen verabreicht wurde. Mittlerweile ist es jedoch nicht mehr auf dem deutschem Markt erhältlich.

2 Chemie

Tocainid hat die Summenformel C11H16N2O und eine molare Masse von 192,26 g/mol.

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3 Indikationen

Ventrikuläre Tachykardien und Supraventrikuläre Tachykardien stellen geeignete Indikationen für eine Behandlung mit dem Wirkstoff Tocainid dar.

4 Allgemeines

Tocainid gehört zu den Antiarrhythmika der Klasse Ib. Es weist eine Bioverfügbarkeit von etwa 90% auf. Im Blut liegt der Wirkstoff zu 20% an Plasmaproteine gebunden vor. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 14 Stunden. Die Metabolisierung erfolgt in der Leber, wobei 20% des Arzneistoffes anschließend unverändert renal eliminiert werden.

5 Wirkmechanismus

Tocainid wirkt als Natriumkanalantagonist verlangsamend auf den Natriumionen-Einstrom ins Myokard, so dass die Erregbarkeit des Herzens abnimmt. Somit wirkt es negativ bathmotrop, wobei die Aktionspotentiale verkürzt werden. Insgesamt verkürzt sich hier im Gegensatz zu Antiarrhythmika der Klasse Ia auch die Refraktärzeit, so dass das Medikament vor allem bei erhöhten Herzfrequenzen anschlägt.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 16. November 2016 um 15:42 Uhr bearbeitet.

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