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Ondansetron

Handelsname: Zofran® u.v.a.

1 Definition

Ondansetron ist ein verschreibungspflichtiges Antiemetikum aus der Gruppe der Setrone. Es vermittelt seine Wirkung, sowohl zentral als auch peripher, über die Hemmung (Inhibition) der 5-Hydroxytryptamin-Rezeptoren (5HT3) und wird deshalb auch als Serotoninrezeptor-Antagonist bezeichnet.

2 Indikation

Ondansetron wird als Co-Analgetikum bzw. als antiemetische Begleitmedikation bei der Chemotherapie oder Radiotherapie von malignen Tumoren verordnet. Eine weitere Indikation ist das postoperative Erbrechen.

3 Darreichungsformen

Ondansetron steht in Form von Filmtabletten, Sublingualtabletten und als Injektionslösung zur Verfügung.

4 Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen von Odansetron sind:

Ondansetron hat eine potentiell teratogene Wirkung. Eine Verabreichung im ersten Schwangerschaftsdrittel kann zu Fehlbildungen des Mund- und Gesichtsbereichs führen.

5 Wechselwirkungen

Ondansetron wird über das Cytochrom-P450-Enzymsystem metabolisiert - vor allem über CYP3A4, CYP2D6 und CYP1A2. CYP3A4-Induktoren können den Abbau von Ondansetron beschleunigen und damit die Wirksamkeit herabsetzen, z.B. Carbamazepin, Phenytoin oder Rifampicin.

Ondansetron sollte nicht mit Arzneimitteln kombiniert werden, die ebenfalls die QT-Zeit verlängern.

Bei gleichzeitiger Gabe von Apomorphin sind ein starker Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit möglich.

6 Kontraindikation

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Februar 2020 um 10:16 Uhr bearbeitet.

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