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Neprilysin-Inhibitor

1 Definition

Als Neprilysin-Inhibitoren bezeichnet man Arzneistoffe, die das Enzym Neprilysin hemmen, das für die Inaktivierung vieler Peptidhormone zuständig ist.

2 Wirkmechanismus

Neprilysin-Inhibitoren hemmen Neprilysin und verhindern damit den Abbau von ANP, Enkephalinen, Substanz P und Endothelin.

Da eine alleinige Neprilysin-Inhibition auch die Angiotensin-II-Konzentration erhöht, erfolgt eine Kombination mit einem AT1-Rezeptorantagonisten (Sartan). Gewünschte Effekte sind u.a. Diurese, Natriurese und myokardiale Relaxation.

3 Indikationen

Die wichtigste Indikationen für eine Behandlung mit Neprilysin-Inhibitoren ist die Herzinsuffizienz in Kombination mit einem Sartan als Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI).

Darüber hinaus wird die Wirkstoffgruppe experimentell zur Analgesie und zur Blutdrucksenkung eingesetzt. Genaue klinische Anwendungen stehen hier allerdings noch aus.[1]

4 Substanzen

5 Nebenwirkungen

Bei Verwendung in Kombination mit Valsartan:

6 Kontraindikationen

Bei Verwendung in Kombination mit Valsartan gelten folgende Kontraindikationen:[2]

siehe auch: Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor

7 Quellen

  1. Sahli S, Stump B, Welti T, Schweizer WB, Diederich R, Blum-Kaelin D, Aebi JD, Böhm HJ (April 2005). "A New Class of Inhibitors for the Metalloprotease Neprilysin Based on a Central Imidazole Scaffold". Helvetica Chimica Acta. 88 (4): 707–730.
  2. Fachinformation Entresto, abgerufen am 11.11.2019

Diese Seite wurde zuletzt am 20. November 2020 um 10:09 Uhr bearbeitet.

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