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Diurese

Englisch: diuresis

1 Definition

Als Diurese bezeichnet man in der Physiologie Funktionszustände der Niere, bei denen es zu einer Erhöhung des Urinzeitvolumens, d.h. zu einer vermehrten Wasserausscheidung kommt.

Den Ruhe- bzw. Normalzustand der Nierentätigkeit nennt man Antidiurese.

Im weiteren Sinn wird der Begriff in der Medizin häufig verwendet, um generell den Prozess der Harnbildung bzw. -ausscheidung zu benennen.

2 Einteilung

2.1 ...nach physiologischem Mechanismus

2.2 ...nach eliminierter Komponente

3 Klinik

Die künstlich, d.h. medikamenös gesteigerte Diurese als Therapiemaßnahme bei Vergiftungen nennt man forcierte Diurese. Medikamente, welche eine Diurese induzieren bzw. verstärken, bezeichnet man als Diuretika.

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Fachgebiete: Physiologie, Urologie

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