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Lipid

(Weitergeleitet von Lipide)

Synonym: Fette
Englisch: lipid

1 Definition

Der Begriff Lipide bezeichnet die Gesamtheit der Fette und fettähnlichen Substanzen. Lipide sind chemisch heterogene Substanzen, die sich schlecht in Wasser (Hydrophobie), gut dagegen in unpolaren Lösungsmitteln (Lipophilie) lösen.

2 Einteilung

2.1 Fettsäuren

Die Fettsäuren sind die bekannteste Gruppe der Lipide. Sie besitzen eine polare Kopfgruppe und eine verhältnismäßig lange, unpolare Kohlenwasserstoffkette, weshalb sie lipophil und apolar sind.

2.2 Glycerin-Derivate

2.2.1 Triacylglycerine

Triacylglycerine, oft auch Triglyceride genannt, sind die wichtigsten Speicherlipide und damit die wichtigsten Energiespeicher des Körpers überhaupt. Chemisch gesehen besteht ein Triacylglycerid aus dem dreiwertigen Alkohol Glycerin, an dem drei Fettsäurereste gebunden sind. Ihre Funktionen sind:

2.2.2 Glycerophospholipide

Die Glycerophospholipide in unserem Körper dienen in erster Linie als Membranbausteine in den Zellmembranen.

2.2.3 Sphingolipide

Die Sphingolipide dienen auch in erster Linie als Membranbausteine. Man teilt sie ein in Sphingophospholipide und Glykolipide.

2.3 Isopren-Derivate

2.3.1 Terpene

Zu den Terpenen zählen u.a. die lipophilen Vitamine A, E und K, ferner Ubichinon.

2.3.2 Steroide

Zu den Steroiden zählt als wichtigster Vertreter das Cholesterin und alle Derivate, die aus diesem Lipid entstehen.

3 Klassifikation

Lipide lassen sich nach folgenden Kriterien klassifizieren:

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Fachgebiete: Biochemie, Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 12. März 2021 um 23:20 Uhr bearbeitet.

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