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Epilepsia partialis continua

nach Алексе́й Я́ковлевич Коже́вников, russischer Neurologe (1836-1902)
Synonyme: Koschewnikow-Epilepsie, Koschewnikow-Syndrom
Englisch: Kozhevnikov's syndrome

1 Definition

Die Epilepsia partialis continua, kurz EPC, bezeichnet kontinuierliche klonische Krampfanfälle einzelner Muskelgruppen einer Extremität oder Körperregion (z.B. Gesicht).

2 Ätiologie

Die Epilepsia partialis continua zählt zu den fokalen Epilepsien in Folge hirnorganischer Läsionen:

  • im frühen Kindes- (Rasmussen-Enzephalitis) oder
  • Erwachsenenalter (z.B. traumatisch bedingt).

3 Diagnostik

Die Anfallslokalisation und Ursachenabklärung erfolgt EEG- und MRT-diagnostisch. Bei Verdacht auf Rasmussen-Enzephalitis ist eine Hirnbiopsie obligat.

3.1 Differentialdiagnostik

Differentialdiagnostisch ist die EPC von anderen Epilepsieformen und Tremorerkrankung (z.B. Parkinson, Asterixis) abzugrenzen.

Als maßgebliches differentialdiagnostisches Kriterium gilt das fehlende Sistieren der Symptomatik im Schlaf.

4 Therapie

In Abhängigkeit der Ursache kann eine Anfallslinderung mittels Antikonvulsiva erzielt werden.

siehe auch Rasmussen-Enzephalitis, Schädelhirntrauma, Hirntumor

Fachgebiete: Neurologie

Коже́вников wahrscheinlich ein korrekte Rechtschreibung in Englisch würde kozhenikov (Syndrom)
#1 am 18.05.2016 von Raul Peña (Apotheker)

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