Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Buspiron

Handelsnamen: Anxut®, Busp® u.a.
Englisch: Buspirone

1 Definition

Buspiron ist ein Arzneistoff, der in der Therapie von Angststörungen zum Einsatz kommt.

2 Indikationen

Die Hauptindikation für eine Verschreibung von Buspiron stellt die generalisierte Angststörung dar.

3 Allgemeines

Buspiron wirkt nicht sedierend und im Gegensatz zu Benzodiazepinen ist eine Wirkung erst nach einigen Woche zu verzeichnen. Der größte Vorteil gegenüber dieser Medikamentengruppe liegt in dem geringen Suchtpotential des Buspirons. So kommt es hier kaum zum Abusus trotz langandauernder Einnahme.

Der Wirkstoff wird oral eingenommen und weist eine Bioverfügbarkeit von nur 5% auf. Im Blut liegt Buspiron zu 95% an Plasmaproteine gebunden vor. Die Metabolisierung erfolgt über das hepatische Cytochrom P450-System, genauer über die CYP3A4. Anschließend wird das Arzneimittel größtenteils über den Urin, zu einem Teil aber auch über den Stuhl ausgeschieden.

4 Wirkmechanismus

Der Wirkmechanismus von Buspiron ist bislang nicht vollständig erforscht. Man vermutet eine partiell agonistische Wirkung an Serotoninrezeptoren (5HT1A) und einen antagonistischen Effekt an Dopaminrezeptoren (D2). Das Ergebnis ist eine Anxiolyse. Da der 5HT1A-Rezeptor die Serotoninausschüttung hemmt, setzt die erwünschte Wirkung erst nach Wochen ein, wenn die Serotoninausschüttung durch Kompensationsmechanismen wieder gesteigert wird.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Eine gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente, die als Inhibitoren oder Induktoren der CYP3A4 fungieren, ist kontraindiziert, da dadurch der Plasmaspiegel und somit die Wirkung und sämtliche Nebenwirkungen des Buspirons beeinflusst werden.

Fachgebiete: Arzneimittel

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Februar 2019 um 19:40 Uhr bearbeitet.

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