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Antikoagulation

von lateinisch: coagulare - gerinnen, stocken
Synonyme: Gerinnungshemmung, antikoagulierende Therapie, "Blutverdünnung" (umgangsspr.)
Englisch: anticoagulation

1 Definition

Als Antikoagulation bezeichnet man die prophylaktische oder therapeutische Hemmung der Blutgerinnung durch Gabe von gerinnungshemmenden Medikamenten (Antikoagulantien).

Von der Antikoagulation abgegrenzt wird die physiologische Gerinnungshemmung.

2 Einteilung

3 Wirkstoffe

Zur Antikoagulation werden u.a. folgende Substanzgruppen eingesetzt:

4 Indikationen

Eine prophylaktische Antikoagulation ist bei Erkrankungen und klinischen Situationen indiziert, bei denen ein erhöhtes Risiko für Thrombosen besteht, zum Beispiel bei:

Weitere mögliche Indikationen sind:

5 Risikoabwägung

Dem Nutzen einer Antikoagulation steht immer das Risiko einer Blutungskomplikation gegenüber. Diese wird häufig als Nebenwirkung betrachtet, tatsächlich handelt es sich aber um die Hauptwirkung gerinnungshemmender Medikamente.

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, um das Risiko einer Thrombose bzw. Thromboembolie gegen das Risiko der Antikoagulation abzuwägen, z. B. den HAS-BLED-Score.

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