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Blutdrucksenkung

(Weitergeleitet von Antihypertensive Therapie)

Synonym: antihypertensive Therapie

1 Definition

Unter dem Begriff Blutdrucksenkung fasst man medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen zusammen, die zur Behandlung einer arteriellen Hypertonie eingesetzt werden.

2 Hintergrund

Das genaue therapeutische Vorgehen richtet sich nach dem Grad der Hypertonie und dem Vorliegen begleitender Risikofaktoren. Übergreifendes Ziel ist es, den Blutdruck auf Werte unter 140/90 mmHg zu senken.

3 Nicht-medikamentöse Blutdrucksenkung

Die nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Blutdrucksenkung werden in den Leitlinien auch als "Lebenstiländerungen" bezeichnet. Sie sind sowohl präventiv als auch therapetisch wirksam und umfassen:

Lebensstiländerungen können bei einer Hypertonie vom Grad 1 eine medikamentöse Therapie verzögern und ggf. sogar verhindern. Ein Problem ist allerdings die geringe Adhärenz der Patienten über längere Zeiträume.

4 Medikamentöse Blutdrucksenkung

Für die medikamentöse Blutdrucksenkung werden Antihypertensiva eingesetzt. Zur Anwendung kommen Diuretika, Betablocker, Calciumantagonisten, ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorantagonisten in Mono- oder Kombinationstherapie.

Bei Patienten mit milder Hypertonie oder niedrigem bis moderatem kardiovaskulären Risiko wird eine Monotherapie empfohlen. Bei Patienten mit deutlich erhöhten Blutdruckwerten oder hohem bis sehr hohem kardiovaskulärem Risiko ist eine Kombination aus zwei antihypertensiven Medikamenten sinnvoll.

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