Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Penicillamin

(Weitergeleitet von D-Penicillamin)

Synonyme: D-Penicillamin, Penicillaminum
Englisch: Penicillamine

1 Definition

Penicillamin ist eine nicht-proteinogene Alpha-Aminosäure und wird als Arzneistoff bei Schwermetallvergiftungen und in der Rheumatherapie eingesetzt.

2 Chemie

Penicillamin hat die Summenformel C5H11NO2S und eine molare Masse von 149,21 g·mol−1.

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3 Eigenschaften und Wirkung

Penicillamin ist ein weißes, kristallines, in Wasser leicht lösliches Pulver. Es ist ein Spaltprodukt des Penicillins und liegt in 2 enantiomeren Formen vor. Die R-Form ist giftig. Die D-Form bildet mit Schwermetallsalzen schwer lösliche Chelate und erleichtert deren Ausscheidung über die Nieren.

Die Wirkungsweise von Penicillamin in der Rheumatherapie ist noch nicht eindeutig geklärt. Nachgewiesen wurden eine Hemmung der T-Helferzellenfunktion, der Fibroblastenproliferation und antioxidative Eigenschaften.

4 Pharmakokinetik

Penicillamin hat eine Halbwertszeit (HWZ) von 3-4 h und wird vorwiegend hepatisch metabolisiert.

5 Indikationen

6 Nebenwirkungen

7 Wechselwirkungen

8 Kontraindikationen

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