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Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.Geht mal raus zum Baden!
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Geht mal raus zum Baden!
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Summer Break

Liebe Autoren,
Wir sind an den Strand gefahren. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 16. bis 31. August 2014 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 1. September kann wieder mit voller Kraft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Angina pectoris

von lateinisch: angina - Enge; pectus - Brust
Synonyme: Stenokardie, Herzbräune, AP
Englisch: angina pectoris, chest pain

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Als Angina pectoris ("Brustenge") bezeichnet man einen häufig anfallartig auftretenden, thorakalen Schmerz, der durch eine Ischämie des Herzens ausgelöst wird. Die Angina pectoris ist das Kardinalsymptom der koronaren Herzkrankheit (KHK).

2 Ursachen

Meist beruht die der Angina pectoris zugrunde liegende Durchblutungsstörung auf der Stenosierung (Verengung) eines Koronargefäßes. Letztere entsteht wiederum häufig auf dem Boden einer (generalisierten) Arteriosklerose; aber auch Spasmen der koronaren Blutgefäße können sich als sogenannte Prinzmetal-Angina manifestieren.

3 Einteilung

Die Einteilung der Angina pectoris in klinische Schweregrade erfolgt nach der CCS-Klassifikation, die von der Canadian Cardiovascular Society entwickelt wurde:

 Stadium  Symptome
  0 Keine Beschwerden bzw. stumme Ischämie
  I Angina pectoris nur bei schwerer körperlicher Belastung
  II Geringe Beeinträchtigung durch Angina pectoris bei normaler körperlicher Belastung
  III Erhebliche Beeinträchtigung durch Angina pectoris bei normaler körperlicher Belastung
  IV Angina pectoris bereits bei geringer körperlicher Belastung oder in Ruhe (dann instabil)

4 Symptome

Die Symptome der Angina pectoris können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Die meisten Patienten klagen weniger über einen ausgewiesenen, stechenden Schmerz, als vielmehr über ein retrosternal lokalisiertes Unwohlsein, das sich mit unterschiedlicher Ausprägung als

  • dumpfer Schmerz,
  • Druck,
  • Schweregefühl,
  • Brennen oder
  • Erstickungsgefühl

bemerkbar machen kann. Die Beschwerden können in Epigastrium, Rücken, Nacken, Schultern oder sogar in die Kiefergegend ausstrahlen.

Typischerweise wird die Angina pectoris durch körperliche Anstrengung, Kälteexposition oder emotionalen Stress ausgelöst. Ein häufiger Trigger sind auch große Mahlzeiten. Der Schmerz dauert etwa 1-5 Minuten an und lässt sich durch Applikation von Nitroglycerin lindern. Ein sekundenweise auftretender, kurzer Brustschmerz ist in der Regel keine Angina pectoris.

Beim Herzinfarkt kommt es oft zu einer besonders schweren und länger anhaltenden Angina pectoris, oft verbunden mit einer Ausstrahlung in den linken Arm (s. Nervus ulnaris, Dermatom, Head'sche Zone)

5 Formen

Die Angina pectoris lässt sich nach verschiedenen Aspekten unterteilen:

5.1 ...nach Auftreten

Die Prinzmetal-Angina, eine vasospastische Variante der Angina pectoris tritt in Ruhe und ohne äussere Provokation mit ST-Hebungen im EKG auf. Die EKG-Veränderungen sind jedoch reversibel, die körperliche Leistungsfähigkeit ist gut.

5.2 ...nach Verlauf

Außerhalb der Fachliteratur begegnet man auch dem Begriff der "stummen Angina pectoris". Das ist insofern irreführend, als dass das typische Merkmal der Angina pectoris ja gerade der Schmerz ist. Statt dessen sollte der Ausdruck "stumme Myokardischämie" verwendet werden.

6 Diagnostik

Die Diagnostik ist auf den direkten oder indirekten Nachweis koronarer Gefäßstenosen bzw. myokardialer Minderperfusion mittels invasiver oder nicht-invasiver Verfahren gerichtet:

6.1 nicht-invasiv

6.2 invasiv

7 Therapie

7.1 Konservativ

7.2 Interventionell

7.3 Chirurgisch

Eine Angina pectoris, die auf keine therapeutischen Maßnahmen anspricht, bezeichnet man als therapieresistente Angina pectoris.

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