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Instabile Angina pectoris

1 Definition

Als instabile Angina pectoris bezeichnet man eine Form der Angina pectoris, deren Symptomatik nicht konstant ist, sondern sich ändert. Es bestehen jedoch keine elektrokardiographischen und serologischen Veränderungen, die auf einen Myokardinfarkt hinweisen.

2 Hintergrund

Als instabil wird eine Angina pectoris gewertet,

3 Pathophysiologie

Einer instabilen Angina pectoris liegt eine Koronare Herzkrankheit (KHK) mit Arteriosklerose der Koronararterien zugrunde. Der primäre Pathomechanismus der Ruheischämie ist meist eine kurz zuvor eingetretene Ruptur von atherosklerotischen Plaques in den Herzkranzgefäßen, die zu einer Bildung von Plättchenthromben und zur Freisetzung von Vasokonstriktoren führt.

4 Einteilung

Der Schweregrad einer instabilen Angina pectoris wird nach Braunwald unterteilt in:

Klasse I neu aufgetretene schwere oder akzelerierte Belastungs-AP in den letzten 2 Monaten
Klasse II Ruhe-AP in den letzten 2 Monaten
Klasse III Ruhe-AP in den letzten 48 Stunden

5 Diagnostik

Die instabile Angina pectoris gilt als Vorbote eines drohenden Herzinfarktes (Präinfarktangina) und bedarf der zeitnahen kardiologischen Abklärung und Überwachung. Zur Basisdiagnostik gehören:

Zur weiterführenden Diagnostik zählt die Koronarangiographie, die mit einer PTCA verbunden werden kann.

Fachgebiete: Innere Medizin

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