Sialadenose: Unterschied zwischen den Versionen

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==Epidemiologie==
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Jüngere Frauen erkranken häufiger als Männer, insbesondere nach Pubertät und Schwangerschaft.
Jüngere Frauen erkranken häufiger als Männer, vor allem in der Pubertät und Schwangerschaft.


==Ursachen==
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* [[Speicheldrüsentumor]]en - Unterschied: knotige, indurierte meist einseitige Schwellung  
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* [[Masseterhypertrophie]]
* [[Masseterhypertrophie]]
==Therapie==
Eine spezifische Therapie ist nicht bekannt. Mögliche Maßnahmen sind:
* Therapie der Grunderkrankung
* Absetzen bzw. Ersatz auslösender Medikamente
In schweren Fällen kann eine operative Verkleinerung der Ohrspeicheldrüse erwogen werden.
[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]
[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]
[[Fachgebiet:Endokrinologie u. Diabetologie]]
[[Fachgebiet:Endokrinologie u. Diabetologie]]
[[Fachgebiet:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]
[[Fachgebiet:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]
[[Tag:Speicheldrüse]]
[[Tag:Speicheldrüse]]

Aktuelle Version vom 21. März 2024, 10:10 Uhr

Englisch: sialadenosis

Definition

Unter einer Sialadenose versteht man eine Erkrankungen des Parenchyms der Speicheldrüsen, die nicht durch eine Entzündung oder einen Tumor ausgelöst wird. Die Sialadenose geht mit einer Hypertrophie der Drüsen einher.

  • ICD10-Code: K11.8 - Sonstige Krankheiten der Speicheldrüse

Epidemiologie

Jüngere Frauen erkranken häufiger als Männer, vor allem in der Pubertät und Schwangerschaft.

Ursachen

Die genaue Ursache der Sialadenose ist unbekannt. Sie kann im Zusammenhang mit folgenden Erkrankungen bzw. Faktoren auftreten:

Histologie

Das histologische Bild wird durch Veränderungen der Myoepithel- und Azinuszellen bestimmt. Die Azinuszellen sind deutlich vergrößert. Eine lymphoide oder granulozytäre Infiltration fehlt.

Symptome

Die Speicheldrüsenschwellungen treten in der Regel beidseitig auf und betreffen vor allem die Ohrspeicheldrüsen. Die Schwellung ist weitgehend schmerzlos, gelegentlich kann es zu einen Spannungsschmerz kommen.

Differentialdiagnose

Therapie

Eine spezifische Therapie ist nicht bekannt. Mögliche Maßnahmen sind:

  • Therapie der Grunderkrankung
  • Absetzen bzw. Ersatz auslösender Medikamente

In schweren Fällen kann eine operative Verkleinerung der Ohrspeicheldrüse erwogen werden.