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Sinustachykardie

Englisch: sinus tachycardia

1 Definition

Als Sinustachykardie bezeichnet man eine erhöhte Herzfrequenz von mehr als 100 Schlägen pro Minute, die vom Sinusknoten ausgeht und das Erregungsleitungssystem des Herzens regulär durchläuft. Es handelt sich also um eine orthotope Tachykardie.

2 Ursachen

Eine Sinustachykardie ist bei körperlicher Anstrengung, psychischer Erregung und bei Säuglingen physiologisch. Als weitere Ursachen kommen unter anderem in Frage:

3 Diagnostik

Eine Sinustachykardie wird am besten mit Hilfe des Elektrokardiogramms (EKG) festgestellt. Es besteht eine regulärer Sinusrhythmus. Die P-Welle und der QRS-Komplex sind regulär ausgeprägt. Das PR-Intervall liegt zwischen 0,12 und 0,2 Sekunden und verkürzt sich mit steigender Herzfrequenz.

4 Sonderformen

5 Therapie

Die Therapie ist abhängig von der auslösenden Ursache. Eine physiologische Sinustachykardie ist nicht behandlungsbedürftig. Bei Überstimulation des Sympathikus können Betablocker oder If-Kanalblocker (z.B. Ivabradin) gegeben werden.

Fachgebiete: Kardiologie

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