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Serumphosphat

Synonym: Phosphat im Serum

1 Definition

Das Serumphosphat ist die laborchemisch bestimmte Menge von Phosphat im Blutserum. Es gehört zu den Serumelektrolyten.

2 Referenzbereich

Der Referenzbereich der Serumphosphatkonzentration liegt beim Erwachsenen zwischen

  • 0,84 bis 1,45 mmol/l.

Bei Kindern und Neugeborenen liegen die Wert etwas höher. Ausschlaggebend ist der vom jeweiligen Labor angegebene Referenzwert.

Die Phosphatspiegel im Serum unterliegen starken zirkadianen Schwankungen. Die niedrigsten Serumkonzentrationen finden sich am Nachmittag, die höchsten in den frühen Morgenstunden.

3 Umrechnung

4 Interpretation

Bei einem erniedrigten Serumphosphat-Wert spricht man von einer Hypophosphatämie, bei einem erhöhten Wert von einer Hyperphosphatämie.

Erhöht bei:

Erniedrigt bei:

5 Präanalytik

Die Blutabnahme sollte im nüchternen Zustand erfolgen, da das Serumphosphat postprandial erhöht ist.

6 Literatur

  • Laborlexikon.de; abgerufen am 29.04.2021

Diese Seite wurde zuletzt am 29. April 2021 um 15:10 Uhr bearbeitet.

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