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Sättigungsgefühl

1 Definition

Das Sättigungsgefühl ist eine Eigenwahrnehmung, die sich physiologisch bei ausreichender Nahrungszufuhr einstellt. Es signalisiert, dass die Nahrungsaufnahme eingestellt werden sollte und bildet damit das Gegenstück zum Hunger.

2 Hintergrund

Das Sättigungsgefühl basiert auf komplexen neurohormonellen Vorgängen, die derzeit (2016) nicht vollständig erforscht sind. Zusammen mit dem Hunger und dem Durst stellt das Sättigungsgefühl eine adäquate Versorgung des Organismus mit Nährstoffen sicher.

3 Physiologie

Die zentralen Steuervorgänge für Sättigung und Hunger haben ihren Sitz im Hypothalamus. Im ventromedialen Hypothalamus (VMH) wird das Sättigungszentrum angesiedelt, im lateralen Hypothalamus (LH) das Hungerzentrum. Beide Zentren sind Teil des orexischen Netzwerks, das die Nahrungsaufnahme kontrolliert.

Die Steuerungsreize für das Sättigungsgefühl werden teils über das Nervensystem, teils über Hormone vermittelt. Mechanorezeptoren in der Magenwand und Chemorezeptoren im Darm und in der Leber registrieren die Menge und Zusammensetzung der Nahrung. Der sättigungsauslösende Effekt der verschiedenen Nahrungsbestandteile ist dabei unterschiedlich. Proteine sättigen etwas stärker als Kohlenhydrate und Fette.

Zu den Hormonen, die das Sättigungsgefühl beeinflussen gehören u.a.:

Fachgebiete: Physiologie

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