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Romosozumab

Synonym: AMG 785
Englisch: romosozumab

1 Definition

Romosozumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt wird.

2 Wirkmechanismus

Romosozumab bindet an das körpereigene Glykoprotein Sclerostin, das die Osteogenese hemmt. Die Inaktivierung von Sclerostin soll zu einer gesteigerten Knochenneubildung und zu einer verminderten Knochenresorption durch die Hemmung des Wnt-Signalwegs führen.

3 Wirkung

Die Wirkung von Romosozumab wurde in einer randomisierten, plazebokontrollierten, klinischen Studie an 7.180 Frauen in der Postmenopause getestet.[1] Primärer Endpunkt war die Häufigkeit von Wirbelfrakturen unter der Therapie. Nach 12 Monaten kam es in der Verumgruppe (3.321 Patienten) in 16 Fällen zu Wirbelfrakturen (0,5%), in der Plazebogruppe (3.322 Patienten) in 59 Fällen (1,8%). Das entspricht einer Reduktion des relativen Risikos von 73%.

4 Zulassung

Romosozumab erhielt im April 2019 in den USA die Zulassung zur Behandlung von Frauen mit Osteoporose und hohem Frakturrisiko.

5 Quellen

  1. Cosman F et al.: Romosozumab Treatment in Postmenopausal Women with Osteoporosis; N Engl J Med. 2016 Oct 20;375(16):1532-1543. Epub 2016 Sep 18.

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