Medizinstudium in Homburg
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LoslegenAllgemeines
Das Medizinstudium in Homburg ist nach dem klassischen System aufgebaut und bietet keinen Modellstudiengang. An der Universität des Saarlandes ist sowohl das vorklinische als auch das klinische Studium vom Hauptcampus in Saarbrücken ausgelagert. Pro Semester beginnen in Homburg fast 300 Studierende ihr Medizinstudium.
Ablauf
In Homburg kann man zum ersten vorklinischen Semester nur im Wintersemester starten. Das klinische Studium ist in Module A und B aufgeteilt, wobei die strikte Trennung von WS und SS aufgehoben ist. Seit dem Wintersemester 2008/2009 wird das klinische Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes nicht mehr in 6 klinische Semester eingeteilt, sondern die Studierenden absolvieren diesen Studienabschnitt in 3 Studienjahren. Es erfolgt eine obligate Gruppeneinteilung A und B, in der die Studierenden ihr gesamtes Klinisches Studium verbleiben.
Finanzen
Im Saarland werden derzeit (Stand: WS 26/27) keine Studiengebühren erhoben. Der Semesterbeitrag beträgt ca. 412,30 Euro und beinhaltet das Deutschlandsemesterticket, aber auch Verwaltungskosten, Beiträge zu Unfall-, Haftpflicht- und Diebstahlversicherung, als auch einen Beitrag zum Studierendenwerk Saarland.[1]
Vergabe der Studienplätze
Die Vergabe der Studienplätze erfolgt zentral über die Stiftung für Hochschulzulassung. Dabei werden 30% der Studienplätze über die Abiturbestenquote vergeben, 10% über die zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) und 60% über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH).
Während bei der Abiturbestenquote nur die Abiturnote zählt, müssen bei dem Auswahlverfahren der Hochschule zusätzlich zur Abiturnote noch mindestens zwei weitere schulnotenunabhängige Kriterien berücksichtigt werden. Bei der zusätzlichen Eignungsquote darf die Abiturnote keinen Einfluss haben. Bei dem AdH und der ZEQ werden verschiedene Kriterien mit Punkten bewertet und jeweils zusammengerechnet. Die maximale Punktzahl ist jeweils 100.
In Homburg berücksichtigte Kriterien bei der ZEQ sind Vorliegen einer anerkannten Berufsausbildung und das Ergebnis des Testes für medizinische Studiengänge (TMS), bei dem AdH werden zur Abiturnote ebenso Berufsausbildungen und das TMS-Ergebnis gewertet, außerdem werden anerkannte Dienste (z.B. FSJ im Rettungsdienst) und anerkannte Preise bei Wettbewerben (z.B. Jugend forscht) berücksichtigt.[2][3]
Stadt
Homburg ist eine kleine Kreisstadt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz mit einer Einwohnerzahl von knapp 45.000 Menschen. Neben dem Universitätsklinikum ist Homburg auch Standort vieler Unternehmen von überregionalem und internationalem Ruf, z.B. Reifenindustrie, Kfz-Zulieferer, Metallfertigung, Bierbrauerei. Die Stadt bietet bei nur 42.000 Einwohnern 32.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. In der Arbeitsplatzdichte liegt Homburg bundesweit auf Platz 11. [4] Das Nachtleben ist auf wenige Lokalisationen begrenzt. Saarbrücken (kostenlos mit der Bahn oder einem Shuttlebus), aber auch Kaiserslautern sind schnell (ca. 30 min) zu erreichen.
Weblinks
Quellen
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