Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Ioxitalaminsäure

Synonyme: Natrium ioxitalat u.a.
Handelsnamen: Telebrix® u.a.
Englisch: ioxitalamine acid

1 Definition

Ioxitalaminsäure ist ein jodhaltiges Kontrastmittel. Das Monomer kommt im Rahmen radiologischer Untersuchungen zur Verstärkung von Gewebekontrasten zum Einsatz.

2 Indikationen

Ioxitalaminsäure wird bei Untersuchungen wie der retrograden Pyelographie sowie der retrograden Miktionszysturethrographie (MCU bzw. MZU) angewendet.

3 Applikationsformen

Das Kontrastmittel ist als Lösung zum Einnehmen sowie als Konzentrat zur Herstellung einer Rektallösung erhältlich. Die Applikation erfolgt peroral, intravesikal oder rektal.

4 Pharmakokinetik

Im Blut liegt Ioxitalaminsäure nur zu einem sehr geringen Anteil an Plasmaproteine gebunden vor. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich zwei Stunden. Ioxitalaminsäure wird überwiegend über den Stuhl eliminiert. Die Ausscheidung des enteral resorbierten Anteils erfolgt renal.

5 Wirkmechanismus

Ioxitalaminsäure ist ionisch, hyperosmolar und hydrophil. Die kontrastgebende Wirkung beruht auf der absorbieren von Röntgenstrahlen durch die stabil gebundenen Iodatome.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (5 ø)

1.447 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: